Raumgreifend

28. März – 24. Mai 2026

Liesbeth Doornbosch – Malerei und Collage
Ariane Faller & Mateusz Budasz – Installationen und Objekte

Eintritt frei

Zur Eröffnung am Freitag, 27. März um 19.00 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

Begrüßung: Dr. Wolff Voltmer [1. Vorsitzender]
Einführung: Dr. Andreas Gabelmann [Kunsthistoriker]

Gemälde von Liesbeth Doornbosch

Liesbeth Doornbosch

Installation von Ariane Faller & Mateusz Budasz

Ariane Faller & Mateusz Budasz

Geschlossen: Karfreitag (3.4.), Ostermontag (6.4.) sowie am 1. Mai


Die Gemälde und Collagen der niederländischen Künstlerin und Autorin Liesbeth Doornbosch konzentrieren sich auf Gebäude, Innenräume und Möbel und zeigen eine Durchdringung von Malerei und Architektur, aus der sie neue abstrahierte Raumkonstruktionen erschafft. Ihre teils großformatigen Kompositionen präsentieren fragmentierte Perspektiven, die in ebenso strengen wie expressiven Schichtungen von Farbflächen und Linienverläufen komplexe Räumlichkeiten entstehen lassen. Mittels eingearbeiteter Architekturfotografien schwingen stets erzählerische Momente mit: das Erleben von Räumen ruft für die Malerin immer auch Geschichten hervor. So sind ihre Raumdarstellungen keine festgefügten Ordnungen, sondern organisch belebte Umgebungen, die eine besondere Szenerie beschwören. Doornbosch geht es um den Charakter eines Ortes und um die Atmosphäre eines Raumes im Spannungsfeld zwischen Innen- und Außenwelt. Die Künstlerin arbeitet in Arnheim und lebt in Emmerich am Rhein.

Die eigens für den jeweiligen Ort geschaffenen Installationen des Künstlerduos Ariane Faller & Mateusz Budasz greifen gezielt in bestehende Raumstrukturen ein und transformieren diese zu neuen Erfahrungssituationen. Kühne Konstruktionen aus Holzlatten und Brettern, gerüstartig im Raum verspannt und mit Schraubzwingen fixiert, verschmelzen mit farbstarken Malerei-Objekten auf Verpackungskartons und Bildkörpern aus grob gestrickter Wolle, Glas und Fotografien. Die raumgreifenden Ensembles verstehen sich als temporäre Interventionen in das scheinbar Vertraute und Geordnete und tragen bewusst Momente des Provisorischen und Experimentellen in sich. Zentral ist dabei das subversive Ausloten der Grenzen zwischen Malerei, Zeichnung, Skulptur und Objekt. Durch die radikalen Einbauten geraten die Räume gleichsam aus den Fugen; es entstehen begehbare Assemblagen, durch die wir uns staunend bewegen, und dabei unsere Wahrnehmung für das besondere Gefüge des Raumes schärfen. Die beiden Künstler leben und arbeiten in Furtwangen.

Weitere Infos

Website von Liesbeth Doornbosch

Website von Ariane Faller & Mateusz Budasz

Wir danken der Sparkasse Hegau-Bodensee, der Werner und Erika Messmer Stiftung und dem Weinhaus Baum für die freundliche Unterstützung.