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Im Bann der Linie

31. August – 13. Oktober 2013

Jochen Schneider – Zeichnungen
Astrid Schröder – Malerei
Hildegard Esslinger – Zeichnungen
Jürgen Kottsieper – Zeichnungen

links: Jochen Schneider

rechts: Astrid Schröder

links: Hildegard Esslinger

rechts: Jürgen Kottsieper

Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung »Im Bann der Linie« konzentrieren sich alle auf die gezeichnete Linie als das Grundelement der bildenden Kunst und zeigen den ganzen Reichtum der Linienerscheinungen auf. Mehreren Generationen angehörend erschließen sie mit der Linie ihre ganz individuellen Sprachen.

Jochen Schneider konzentriert Gegenständliches auf das Wesentliche, so dass neue Bezüge abstrakter Art entstehen. Er erreicht mit dem Bleistift Differenzierungen von einfachen Strichen bis hin zu metallisch schimmernden Flächen. Jochen Schneider lebt und arbeitet in Berlin.

Eine erstaunliche Vielfalt und künstlerische Konsequenz hinter vermeintlich minimalistisch Gleichförmigem zeigt Astrid Schröder. Ihre Bilder sind wie Klangfolgen, die ganz entschleunigt, im immer selben Rhythmus und derselben Zeiteinheit entstehen. Sie lebt und arbeitet in Regensburg.

Zeichnerisch und malerisch erkundet Hildegard Esslinger alle Ausformungen der Linie. Ihre Asphaltzeichnungen, fotografisch dokumentiert, sind Zeichenaktionen im öffentlichen Raum, die ganz unerwartete Wahrnehmungsebenen erschließen. Hildegard Esslinger lebt und arbeitet in Waiblingen.

Mit einer kaum zu überbietenden Sicherheit und Präzision lässt Jürgen Kottsieper seine schemenhaften Gebilde im Raum schweben. Er suggeriert die räumliche Tiefe durch ein Netzwerk von Linien, das er verdichtet bis zur malerischen Grenze. Er lebt und arbeitet in Münster.

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Einführungsrede zur Ausstellung von Trude Kränzl (PDF)

Wir danken der Sparkasse Singen-Radolfzell und dem Weinhaus Baum für die freundliche Unterstützung.